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Vorne hui, hinten pfui

6. Spieltag: SV Hemelingen – SG Findorff 1 30:36 (17:18)

Findorff gewinnt in Hemelingen mit 30:36 / große Abwehrprobleme beim Sieg gegen Schlusslicht / Nachlässigkeiten bleiben ohne Folge / sechster Sieg in Serie

Am Ende war es eine klare Sache. Es dauerte jedoch bis in die Schlussviertelstunde, ehe die SG Findorff den Sieg beim SV Hemelingen unter Dach und Fach gebracht hatte. Mit einer indiskutablen Abwehrleistung hatte der Tabellenführer das Schlusslicht lange am Leben gehalten und das eigentlich sichere Spiel zu einem offenen Schlagabtausch werden lassen.

Die SG startete mit neuer Formation in dieses Spiel, da Spielmacher Felix Schröder nicht zur Verfügung stand. Die Verbliebenen brauchten eine Weile, um richtig in Schwung zu kommen. So gab es einen ausgeglichenen Beginn, wobei sich die Findorffer erstmals zum 5:8 etwas absetzen konnten. Über 10:13 sah es beim 12:16 so aus, als könnte der Favorit sich deutlicher absetzen, doch individuelle Abwehrschwächen verhalfen Hemelingen immer wieder zu einfachen Treffern. So konnte der Tabellenletzte bis zur Pause bis auf ein Tor verkürzen.

Nach dem Pausentee ging das Team von Trainer Thorsten Terborg etwas beherzter zu Werke und legte gleich eine 5-Tore Führung vor (19:24, 37.). Beim 21:28 sah es dann kurzfristig nach einer deutlichen Angelegenheit aus, doch die Füchse vergaßen, den Sack zuzumachen. Da die Abwehr weiter offen wie ein Scheunentor war und auch die Torleute nicht ihren besten Tag erwischt hatten, bliemb der SV dran und konnte noch einmal auf 26:29 (51.) verkürzen. Erst das 27:34 vom überzeugenden Nachwuchsspieler Jonas Harms ließ die Verantwortlichen aufatmen und die Füchse konnten letztlich einen verdienten aber sehr schmeichelhaften Sieg feiern.

Fazit: Ein schwacher Auftritt der Füchse bei denen Abwehrchef Schröder merklich fehlte. „So viele individuelle Fehler dürfen wir uns bei den nächsten schweren Aufgaben gegen Werder und Lilienthal nicht erlauben!“ fand Coach Terborg passende Worte. Der Angriff agierte auch ohne Spielmacher Schröder akzeptabel, die Abwehr fand jedoch nicht wirklich statt. Mit 12:0 Punkten haben die Findorffer weiterhin eine weiße Weste.

Spielverlauf: 3:1, 3:3 (5.), 4:3, 4:5, 5:5, 5:8 (11.), 7:8, 7:9 9:9, 10:10, 10:13 (21.), 12:16, 13:17, 16:17, 17:18 / 17:21 19:22, 19:24, 21:26, 21:28 (45.), 24:28, 26:29, 27:31, 27:34, 29:34, 30:36

7 m:                SGF:8/9                      SVH: 5/7

2 Min.:            SGF: 2                        SVH: 5

SG: David Ahrens, Jasper Hämmerling; Sönke Kuckat 2, Tobias Laechelin 4, Jelle Gresens 6/2, Marcel Mansch 6/6, Pablo Caneiro Alves 5, Nicolas Schlobohm (n. e.), Jan Henrik Nikutowski 3, Jan-Gerd Mess 2, Jonas Harms 4, Jasper Brunswick, Steffen Bertram 4

Ausblick: Am nächsten Sonntag kommt der SV Werder Bremen zum Spitzenspiel in die Nürnberger Straße. Der Tabellenvierte hat erst zwei Minuspunkte und wird den Füchsen alles abverlangen. Die SG will mit einer engagierten Leistung die Tabellenspitze unbedingt verteidigen.

Anwurf: Sonntag, 26.11.2017, um 19:20 Uhr, BSA Nürnberger Straße 

Thorsten Terborg

 

 

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